Die Performance TANZ & KLANG

Samstag, 08.04.17 | 14 - 17 Uhr, Probe Performance; Tanz- & Klanginstallation

Sonntag, 09.04.17 | 10 - 14 Uhr, Probe Performance

                                 17 Uhr, öffentliche Aufführung im Horchsaal

 

Über die Performance


Die Raum-Installation des Künstlers Albrecht Fersch erschafft neue Wege, Flächen und Dimensionen. Dabei entsteht nicht nur Architektur, sondern seine ausgewählten Materialien schaffen ebenso Momenten der Berührung, voller entstehender Klangwelten. In Tanz und Musik wollen wir uns mit seinem Kunstwerk im Horchsaal auseinandersetzen, es mit Leben und Körper füllen. Deine Ideen sind gefragt! Und die Bewegungen, die du in den anderen Workshops mitgenommen hast, kannst du hier gleich umsetzen.

 

Sebastian Rehnert wird uns musikalisch inspirieren. Er ist 1988 in Freiberg geboren und hat Kontrabass (Diplom) und Korrepetition Ballett (Master) in Dresden studiert. Seit 2013 arbeitet er an der Palucca Hochschule für Tanz Dresden und ist auch freischaffend tätig u.a. für Massimo Gerardi für dessen Choreographien, als Musiker in Orchestern und Ensembles, er komponiert Auftragswerke und spielt in deren Aufführungen u.v.m.


Über die Raum-Installation "Murmuration"

 

 

Die Murmuration-Installation ist ein zerlegtes Klavier, 88 Tasten verteilt auf 31 Bretter. Die Klavierhämmer schlagen gegen Metall aller Art: Kreissägeblätter, eine Thermoskanne, Weißblechdosen, Blechkanister, Drähte, Saiten, Feuerschale und Fuß eines Grills, ein Ofenrohr, Kuhglocken. An diesem Wochenende werden wir uns mit den 31 Instrumenten vertraut machen und in Zusammenklang mit den Tänzern/Innen die Abschlussperformance erarbeiten.
Zu erleben war die Installation bereits zur Blauen Nacht in Nürnberg im Mai 2016 in der Kartäuserkirche innerhalb des Germanischen Nationalmuseums.
Murmuration bezeichnet die unglaublichen Formationen, die alljährlich zu beobachten sind, wenn abertausende von Staren sich für den Flug in den Süden versammeln. Dabei entstehen „Wolken“ in schneller und ständiger Bewegung, die sich über den Himmel dehnen und zusammenziehen, ohne dass jemals zwei Vögel zusammmenstoßen würden. Aus der Bewegung vieler einzelner Tiere entsteht ein größeres, übergeordnetes, atmendes Wesen.